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Gelungener Abschluss des bundesweiten Wettbewerbes

Be Smart – Don’t Start – Klasse 8 Ga der GSM führt Aktion für rauchfreie Schulklassen durch

Projekt „Kiwi statt Kippe“ war ein voller Erfolg

Seit November 2012 nimmt die Klasse 8Ga der Gesamtschule Mücke an dem bundesweiten Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen „Be Smart – Don’t Start“ teil.

Durch die Teilnahme bei Be Smart soll Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen, in denen noch nicht geraucht wird oder nur wenige Schülerinnen und Schüler rauchen.

Kein Problem sagten sich alle Schülerinnen und Schüler der 8Ga und so war es auch nicht verwunderlich, dass sich alle an diesem Wettbewerb beteiligten und schriftlich versicherten, nicht zu rauchen bzw. mit dem Rauchen anzufangen. Doch das war den Kids am Ende dann doch nicht genug – man wollte auch noch eine öffentlichkeitswirksame Aktion durchführen und versuchen, möglichst viele Menschen von dem Projekt zu berichten und als Unterstützer zu werben.

Nach einigen Überlegungen und Planungen einigte man sich auf ein gemeinsames Motto, welches man an einem Schulvormittag mit dem Klassenlehrer Gustl Theiß in einem nahegelegenen Einkaufsmarkt durchführen wollte.

„Kiwi statt Kippe“ so sollte das Motto lauten und als Ziel setzte man sich, möglichst viele Raucher dazu zu bringen, einen dieser unsäglichen Glimmstengel zu zerstören, um als Belohnung für den Rauchverzicht im Gegenzug von den Schülern eine Kiwi zu erhalten.

Die Leiterin des Edeka Marktes in Mücke – Melanie Ellrich – war sofort von dem Projekt begeistert und sagte unbürokratische Hilfe in Form eines Kiwisponsorings zu.

Nachdem am Mittwoch und Donnerstag von den Schülerinnen und Schülern auch in ihrer Freizeit Plakate und Antirauchermodelle gebastelt wurden, ging es am Freitagmorgen nach der großen Pause „bis an die Zähne bewaffnet“ auf zum Aktionsplatz vor dem Markt.

Eine überaus großzügige Kiwi Spende wartete bereits auf die Kids und so konnte man nach werbewirksamer Gestaltung des Umfeldes mit der Aktion beginnen.

Anfangs verlief alles recht zögerlich, aber die überaus nette und höfliche Art der Schülerinnen und Schüler zog schnell viele Menschen und auch eingefleischte Morgenmuffel in ihren Bann.

„Tolle Aktion“, „ihr seid aber freundlich“, „natürlich unterstützen wir das“, „super dass ihr nicht raucht“ sind nur einige positive Wertschätzungen, welche die Mücker Bürgerinnen und Bürger den Kindern entgegenbrachten. Da konnte man es auch verschmerzen, wenn mal ein „bitte nicht belästigen“ Kommentar die Intentionen des Projektes offensichtlich falsch interpretierte. Viele Nichtraucher beteiligten sich ebenfalls an der Aktion und gaben den Jugendlichen eine kleine Spende in einen Nichtrauchertopf wofür sie natürlich ebenfalls mit einer Kiwi entlohnt wurden. Highlight des Vormittags war eine junge Frau, welche zunächst keine Zigarette abgeben wollte (sie mochte keine Kiwis) aber nach der Äußerung einer Bekannten „Stell dich nicht so an – ich habe 3 Zigaretten abgegeben – für jedes meiner Kinder eine!!“ schnell zu ihrem Auto zurückeilte und 2 Zigaretten vor den Augen der Kinder in eine Plastiktüte zerbröselte – ein tolle Aktion.

Rasch füllte sich der Behälter für die Aufnahme der Kippen oder auch ganzer Zigarettenpackungen, aber das war den meisten noch nicht genug.

Als Zeichen der Anerkennung für die großzügige Unterstützung des Edeka Marktes - man hatte immerhin über 150 Kiwis an den Mann/die Frau gebracht – fingen plötzlich alle Schüler der 8Ga an, die auf dem Parkplatzgelände verteilten Zigarettenkippen aufzusammeln und zu entsorgen. Klassenlehrer Gustl Theiss musste sich mehrmals die Augen reiben so unrealistisch war dieses plötzlich entstehende Szenario.

Ein Besucher war so begeistert von der Aktion, dass er den Kindern zum Abschluss noch eine im Markt erworbenen Tüte mit Kiwis schenkte.

Am Ende des Vormittags präsentierten alle einen großen Plastikbeutel voll mit zerstörten Zigaretten und auch eine gut gefüllte Spendenbox, die man – für den Fall, dass man bei der im Wettbewerb zu gewinnende Klassenfahrt aus der Lostrommel fällt – sicherlich für die Abschlussfahrt in 2 Jahren gut einsetzen kann.